Review

Reviews 7.5

DARKTHRONE

The Underground Resistance

Ausgabe: RH 310

Peaceville/Edel (41:44)

Im Review zum letzten Album „Circle The Wagons“ prophezeite Kollege Kupfer ein Lo-Fi-Krautrock-Album im DARKTHRONE-Style, doch die beiden kultigen Norweger haben einen weiteren Haken geschlagen und begeben sich wieder in rauere Gefilde. Bedeutet: weniger Manilla Road, mehr Celtic Frost. Die Gitarren haben eher einen verwaschenen Thrash-Stil, es wird mehr geshoutet als gesungen, und die Songs werden wieder länger. Tatsächlich ist mit dem Rausschmeißer und Highlight ´Leave No Cross Unturned´ der längste DARKTHRONE-Song aller Zeiten auf „The Underground Resistance“ enthalten. Dabei kann vor allem Nocturno Culto nicht verhehlen, dass ihm trotz seiner bis in die Sechziger zurückreichenden Einflüsse die schwere Gangart liegt und er als Weltklasse-Shouter (dessen Nebenprojekt Sarke deutliche Spuren hinterlassen hat) definitiv besser ins Bild passt als „nur“ als kultiger Sänger. Fans der norwegischen Klassiker haben natürlich wieder kein zweites „Panzerfaust“ bekommen und werden sich dementsprechend angenervt wegdrehen, doch gerade für Fans des Prä-Black-Metal (Celtic Frost, Mercyful Fate) ist „The Underground Resistance“ eine Schatzkiste. Unnötig zu erwähnen, dass der Sound mal wieder vom Feinsten ist und die Gitarren saftigst braten, der Gesang jedoch roh und unbearbeitet klingt und in einigen Fällen weitab jeglicher Tonart liegt.

Autor:
Felix Patzig
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