Review

Reviews 6.0

DARKTHRONE

Sardonic Wrath

Ausgabe: RH 209

(34:17)

Stumpf ist Trumpf. Endlich wieder ein Schwarzweiß-Cover im Hause DARKTHRONE. Zur Sicherheit haben Fenriz und Nocturno Culto gleich noch die Farbe aus den Songs rausgenommen. Doppelt unbunt, die schwarze Miliz nickt anerkennend. Auf Langrille Nummer elf tun DARKTHRONE genau das, was seit 1994 Standard ist. Gute und miese Songs so geschickt mischen, dass niemandem (oder nur wenigen) auffällt, dass Lust, Laune und Ideen der Herren nach guten 20 Minuten völlig erschöpft sind. „Sardonic Wrath“ ist eine rohe, primitive Phonorgie, das Tempo meist schleppend, Fenriz´ Gekeife richtig schön abgefuckt.

Die beiden besten Songs - ´Hate Is The Law´ und ´Rawness Obsolete´ - befinden sich am Ende der Scheibe. DARKTHRONE wissen halt, wie man die Stimmung niedrig hält. In der ewigen Bestenliste der Band rangiert „Sardonic Wrath“ dennoch ziemlich weit hinten. Es gibt einfach nichts, was wirklich magisch an dieser Scheibe wäre und diese zum Unikat machen würde. Aber das war vermutlich auch gar nicht das Ziel. Im DARKTHRONE-Kosmos drehen sich die Uhren eben anders. Zum Glück.

Autor:
Volkmar Weber
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