Review

Reviews 8.0

DARKTHRONE

Dark Thrones And Black Flags

Ausgabe: RH 260

Peaceville/SPV (39:03)

DARKTHRONE liebt oder hasst man. Das war immer so und wird auch weiterhin so sein. Zwar haben sich Fenriz und Nocturno Culto über die Jahre immer weiter vom Black Metal entfernt, aber kompromissloser sind sie deshalb noch lange nicht geworden. Im Gegenteil! Die heutigen DARKTHRONE sind nur für Leute genießbar, die Spaß an den kleinen Details des Undergrounds haben und es zum Beispiel kultig finden, wenn die beiden kauzigen Norweger Anspielungen auf Bands wie Coven, Manilla Road, Sarcofagus, Hirax, Heavy Load, Tröjan, Venom, Celtic Frost, Hellhammer und sogar Trouble in ihre auf den ersten Blick runtergerotzten Songs einbauen. Um diese kleinen Zitate (mal in den Texten, mal in den Riffs, mal in der Art der Produktion) zu entdecken, muss man die genannten Bands natürlich genauso kennen und lieben wie DARKTHRONE, die sich wieder mal als totale Maniacs erweisen und ein größeres Metal-Herz haben als 95 Prozent aller anderen Musiker der Szene. Man muss sich das CD-Booklet durchlesen und genau hinhören; dann wird man den ganz eigenen Reiz solcher Songs wie ´The Winds They Called The Dungeon Shaker´, ´Hiking Metal Punks´, ´Witch Ghetto´, ´Hanging Out In Haiger´ oder ´Blacksmith Of The North (Keep That Ancient Fire)´ entdecken. Für Schöngeister allerdings ungenießbar.

Autor:
Götz Kühnemund
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