Review

Reviews 7.0

CRYING STEEL

Stay Steel

Ausgabe: RH 374

Pride & Joy/Soulfood (52:36)
Höret, ihr Zweifler: Es gibt durchaus italienische Heavy-Bands jenseits des klebrig-süßen Melodic-Metal-Äquators. CRYING STEEL zum Beispiel könnten ohne Weiteres der NWOBHM entstammen, und tatsächlich sind die in Bologna gegründeten Classic-Metaller (mit 20 Jahren Pause) bereits seit Anfang der Achtziger im Geschäft. Nach einigen verwirrenden Sänger-wechsle-dich-Spielchen haben die Herren für „Stay Steel“ in Tony Mills einen fähigen Frontmann gefunden, feuern munter aus allen Rohren ihre Priest-triff-Saxon-lastigen Songs ab (Anspieltipp: ´Barricades´) und katapultieren Freunde der flitzenden Gitarrensoli in höhere Sphären (´Speed Of Light´, ´Hammerfall´). Vielleicht müssen Band und Sänger bis zum absoluten Überflieger noch etwas enger zusammenwachsen, auf alle Fälle ist „Stay Steel“ aber nicht nur ein gutes Motto für die Zukunft, sondern auch eine wirklich hörenswerte Platte.

Autor:
Alexandra Michels

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