Review

Reviews 6.0
Alternative

COPPERSKY

Orbiter

Label: Popup/Soulfood
Dauer: 36:20
Ausgabe: RH 383

Siebziger-Mucke in der Tradition von Led Zeppelin, The Who & Co. war nie wirklich out. Im Gegenteil: Seit einigen Jahren ist der sogenannte Classic Rock, oft gepaart mit Blues und/oder psychedelischen Elementen, sogar wieder mächtig auf dem Vormarsch. Das ist in erster Linie ein Verdienst von „Nachwuchskünstlern“ wie Rival Sons, Wolfmother, Blues Pills oder Graveyard, die den Sound ihrer Vorbilder entstaubt haben, ohne sich zu weit von den Originalen zu entfernen. Auch COPPERSKY um die Gebrüder Erik, Marty und Robert Swart, die in den Achtzigern im ländlichen Kolumbien groß geworden sind, mittlerweile aber im holländischen Utrecht leben, haben einen Narren an den Herren Plant, Page, Townshend oder auch einem gewissen Neil Young gefressen, ohne deren Fähigkeiten als Songwriter von Weltrang zu erreichen. So mangelt es dem dritten Longplayer der Sci-Fi-affinen Combo über weite Strecken an Wiedererkennungswert - löbliche Ausnahme: ´Rock Cafe´ -, und auch an der spartanischen Produktion werden sich die Geister scheiden. Pluspunkte sammelt die von Drummer Ray Murphy komplettierte Kapelle indes mit den Vocals von Erik, dessen markant-melancholischer Gesang an Grunge-Großmeister Eddie Vedder (Pearl Jam) erinnert.

Autor:
Buffo Schnädelbach
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