Review

Reviews 8.0

COHEED AND CAMBRIA

Year Of The Black Rainbow

Ausgabe: RH 275

Roadrunner/Warner (54:45)

Blickt - von ein paar Total-Nerds abgesehen - eigentlich irgendjemand durch, was die seit mittlerweile umpfzig Jahren vertonte Geschichte von Coheed und Cambria Killgannon angeht? Ich nicht, aber im CD-Info steht, dass der Roadrunner-Einstand „Year Of The Black Rainbow" den Abschluss der „The Amory Wars"-Story darstellt und die Vorgeschichte erzählt, also vor den ersten vier Alben anzusiedeln ist - die ihrerseits auch nicht chronologisch waren.

Wem der ganze Science-Fiction-Kladderadatsch sowieso komplett wumpe ist, solange der Scheiß lässig rockt, dem sei gesagt, dass Claudio Sanchez und seine gerne mal wechselnden Sidekicks natürlich nichts verlernt haben und ihrem eigenen Stil - Siebziger-Prog mit hoher Rush-Affinität trifft auf Metal, Rock, Indie und Emo - eine weitere Talentprobe hinzufügen, die 2010 zwar nicht mehr überrascht, aber mit einigen der feinsten COHEED AND CAMBRIA-Kompositionen ever glänzt: Neben dem Opener ´The Broken´ sollten vor allem die relativ weit hinten versteckten ´World Of Lines´, ´In The Flames Of Error´ und ´Made Out Of Nothing (All That I Am)´ sowie das relaxte, unaufdringliche, aber gefangen nehmende ´Far´ für Freude im Fanlager sorgen.

Autor:
Boris Kaiser
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