Review

Reviews 8.0

COHEED AND CAMBRIA

The Afterman: Ascension

Ausgabe: RH 306

V2/Universal (39:34)

Auch wenn die düstere, intensive Magie ihrer Frühwerke unerreicht bleibt, schaffen es COHEED AND CAMBRIA nach zuletzt nicht mehr sonderlich herausragenden Alben, den Hörer mit „The Afterman: Ascension" wieder etwas nachhaltiger zu faszinieren. Ohne den nach seinem Apothekenüberfall gefeuerten Basser Michael Todd, dafür aber wieder mit Originaldrummer Josh Eppard (ex-3) und dessen fabelhaften Percussion-Einlagen tauchen die New Yorker erneut in ihr Heaven´s-Fence-Universum ein, um eine weitere schön schrullige „The Amory Wars"-Story zu erzählen. Der nach wie vor einzigartige, bodenständig-dynamisch produzierte Mix aus Siebziger-Prog, Achtziger-Metal, Neunziger-Alterna-Rock und futuristischen Visionen wirft insbesondere mit dem vierteiligen Grenzensprenger ´Key Entity Extraction´, der Thin-Lizzy-Verbeugung ´Goodnight, Fair Lady´ und dem Riff-Groover ´Mothers Of Men´ einige originelle Zungenschnalzer ab, die sowohl Rush- und Iron-Maiden-Fans als auch The-Mars-Volta- und Between-The-Buried-And-Me-Anhängern gefallen dürften. „The Afterman: Descension", der zweite Teil des Konzeptwerks, folgt im Februar.

Autor:
Michael Rensen
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