Review

Reviews 8.0

COHEED AND CAMBRIA

No World For Tomorrow

Ausgabe: RH 246

(59:59)

„No World For Tomorrow" ist nicht nur einfach Album Nummer vier der US-Progger, sondern auch der Abschluss der vierteiligen Saga um die beiden Protagonisten Coheed und Cambria Kilgannon. Es bleibt abzuwarten, in welche Richtung sich Claudio Sanchez & Co. für die nächste Scheibe bewegen werden.

Bis dahin erfreut der typische Bandsound zwischen Siebziger-Prog (frühe Rush lassen immer noch an jeder Ecke grüßen), Alternative-Sounds, Frickel-Emo, Pop und Metal. „No World For Tomorrow" bewegt sich dabei ungefähr auf dem Niveau des Vorgängers „Good Apollo..." (der Über-Klassiker „In Keeping Secrets Of Silent Earth: 3" ist einfach nicht mehr zu erreichen!) und setzt die Akzente ähnlich: Harte Ausbrüche wechseln sich ab mit beschaulichen Passagen, gefühlvolle Soli und Instrumental-Parts übernehmen gerne mal die Führung - und zwischendurch transportieren Sanchez´ einmalige Helium-Vocals immer wieder unnachahmliche Melodien, die auch jenseits der Refrains aufhorchen lassen.

Klar, das Überraschungsmoment der frühen Jahre fehlt mittlerweile ein bisschen - Fans der Truppe kommen aber auch an „No World For Tomorrow" auf keinen Fall vorbei. Schließlich sind COHEED AND CAMBRIA noch immer keine Band unter vielen, sondern nach wie vor eines DER Aushängeschilder der neuen Prog-Bewegung.

Autor:
Boris Kaiser
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