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CIRITH UNGOL

Servants Of Chaos

Ausgabe: RH 172

Da ist sie also, die lange angekündigte CIRITH UNGOL-Doppel-CD mit Outtakes, Sampler-Beiträgen und Demos. „Servants Of Chaos" knallt so gut wie alles weg, auch wenn vor allem die Endsiebziger-Tracks wie ´Hype Performance´, ´Last Laugh´ oder die ganz frühe Version von ´Frost And Fire´ aufgrund ihrer Synthesizer-Lastigkeit erst mal reichlich gewöhnungsbedürftig klingen und den Eindruck erwecken, dass Robert Garven und seine Jungs vor 23 Jahren beim Abspielen von obskuren Prog-Rock-LPs ganz gerne mal die eine oder andere Pilzpfanne vernaschten.

Weiterhin besonders interessant: die Demotakes von diversen „Paradise Lost"-Tracks, die sich zum Teil erheblich von den bekannten Versionen unterscheiden und deutlich machen, warum Ungol mit dem Endergebnis nicht zufrieden waren (wobei der Verfasser dieser Zeilen „Paradise Lost" viel besser findet als die Band selbst).

Die 146minütige Zeitreise, die mit einem schicken Cover, lesenswerten Liner-Notes und raren Fotos versehen wurde, gehört in jede anständige Sammlung und ist einer der wenigen Pflichtkäufe in diesem Monat.

Join the legion!

Autor:
Boris Kaiser
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