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CHILDREN OF BODOM

Skeletons On The Closet

Ausgabe: RH 269

Spinefarm/Universal (66:00)

VÖ: bereits erschienen

Die Könige der Coversongs geben Vollgas und hauen einen mit allerlei Obskuritäten vollgepackten Longplayer heraus, der seine Spannung vor allem aus zahlreichen extrem kruden Songs bezieht. Auch wenn 14 der 17 Stücke auf „Skeletons On The Closet“ bereits veröffentlicht wurden, lohnt sich die Anschaffung, weil die Tracks einen guten Überblick über die Hörgewohnheiten und Einflüsse von CHILDREN OF BODOM geben. Gehen die COB-Interpretationen von Slayers ´Silent Scream´ oder Sepulturas ´Mass Hypnosis´ noch als nachvollziehbar über die Bühne, überraschen spätestens die Coversongs von Creedence Clearwater Revival (´Lookin´ Out My Back Door´), W.A.S.P. (´Hellion´), Poison (´Talk Dirty To Me´) und Alice Cooper (´Bed Of Nails´), die Alexi Laihos Vorliebe für Achtziger-Jahre-Ami-Rock geschuldet sind.

Cool auch die drei Neueinspielungen. Als da wären: ´Antisocial´ von Trust (bei dem die Band weit weniger am Original klebt als Anthrax; die Keyboards verleihen dem Track eine fast symphonische Note), ´Hell Is For Children´ von Pat Benatar (das aggressionstechnisch extrem aufgepeppt wurde) und der Suicidal-Tendencies-Klassiker ´War Inside My Head´ (die passende Hommage an eine Band, die bei den diesjährigen Festival-Auftritten grandios abgeräumt hat).

Selten hat ein Coveralbum so viel Spaß gemacht!

Autor:
Thomas Kupfer
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