Review

Reviews 7.5
Folk Metal

CHELSEA WOLFE

Birth Of Violence

Label: Sargent House/Cargo
Dauer: 43:51
Erscheinungsdatum: 13.09.2019
Ausgabe: RH 389

Obwohl der andauernde Rummel um CHELSEA WOLFE auf den Geist geht, muss man anstandslos zugeben, dass es aufregend ist, die steile Karriere der Kalifornierin mitzuverfolgen. „Birth Of Violence“ greift eine Facette ihres frühen Schaffens auf, da sie sich zur Umsetzung ihrer jüngsten Lieder wie zu Anfangszeiten lediglich selbst mit einer Akustikgitarre beim Singen begleitet, ehe Instrumentalisten aus ihrem vertrauten Umfeld u.a. Bratsche und Schlagzeug zu ihren Aufnahmen spielen. Das Ergebnis klingt erwartbar intim und profitiert sowohl von der mit der Zeit hinzugewonnenen Erfahrung der Dame in Schwarz als auch den dezenten Soundverzierungen von Produzent Ben Chisholm und ist Dark Folk im wahrsten Sinne des Wortes, der stark an die leider längst aufgelösten The Steals aus England erinnert. Der Minimalismus steht der Sängerin wesentlich besser als herkömmliche Band-Arrangements.

Autor:
Andreas Schiffmann
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