Review

Reviews 7.0

CARONTE

Church Of Shamanic Goetia

Ausgabe: RH 331

Ván/Soulfood (61:30)
Ritueller Doom. Gut, wer noch nicht gähnend zur nächsten Rezension gesprungen ist, darf sich über die Vorzüge von CARONTE aufklären lassen. Ihr zweites Album „Goetia“ wurde karg inszeniert, klingt aber zu keiner Zeit produktionstechnisch unterbelichtet und stellt oft Sänger Dorian in den Brennpunkt, dessen recht markante Stimme mitunter von beschwörenden Chören unterfüttert wird. Das Ganze wirkt trotz Hokuspokus angenehm erdig, wiewohl der immerzu schwebende Charakter der Stücke ein wenig Space-Flair versprüht. Treibend wie Hawkwind fallen sie deshalb nicht aus, aber ähnlich stoisch, so dass in den längeren zu wenig passiert. Mehr griffige Melodien wünscht man sich auch, doch mit dem etwas lebhafteren ´Wakan Tanka Riders´ und dem kompakten ´Black Mandala´ sind dafür zwei kleine Hits vertreten. Wer gerne italienische Käuze krault, darf auch hiermit kuscheln.

Autor:
Andreas Schiffmann
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