Review

Reviews 9.0

CANDLEMASS

King Of The Grey Islands

Ausgabe: RH 242

Nuclear Blast/Warner (54:00)

Zugegebenermaßen gehöre auch ich zu den Fans der Epic-Doom-Institution CANDLEMASS, die die Alben ohne Frontmönch Messiah Marcolin zwar sehr mögen, sie aber - inklusive des Debüts - ein Stück weit weniger schätzen als die Werke mit Messiahs einzigartiger Stimme. Messiah Marcolin war bislang einfach DER CANDLEMASS-Sänger schlechthin. Eine Meinung, die es nach unzähligen Durchläufen von „King Of The Grey Islands“ zu revidieren gilt. Denn die Stimme von Solitude-Aeturnus-Frontmann Rob Lowe funktioniert im CANDLEMASS-Kontext keinen Deut schlechter als die des passionierten Kuttenträgers. Insofern eine exzellente Wahl! Noch mehr als Robs Gesang vermögen aber die Songs selbst zu begeistern. Durch die Bank enorm kraftvoll und episch wie Hölle, reiht sich auf dem neunten Studiolangeisen der Schweden ein Ohrwurm an den anderen. Egal, ob zum Sterben schöne Melodien und Refrains wie in ´Of Stars And Smoke´, ´Devil Seed´ und ´Embracing The Styx´ oder die schiere plättende Doom-Power von Perlen wie ´Clearsight´, ´Demonia 6´ oder dem hypnotischen, mit einem wunderprächtigen Gitarrensolo veredelten ´Destroyer´.

Das hier ist ganz großes Metal-Kino im breitesten Cinemascope-Format. Kaufen, anhören und endlos schwelgen!

Autor:
Andreas Stappert

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