Review

Reviews 8.5

CALIBAN

The Opposite From Within

Ausgabe: RH 209

(47:45)

So, wie es eigentlich immer sein sollte bei jungen Bands: CALIBAN haben es auch auf ihrem neuen, mittlerweile vierten Album geschafft, sich im Vergleich zum Vorgänger zu steigern. „The Opposite From Within" ist ein nächstes wichtiges Puzzleteil in Sachen Metalcore und Szene-intern zudem der melodischste Klumpen Kraft seit Killswitch Engages „The End Of Heartache". Während man sich die Hooks bei CALIBANs Kumpels von Heaven Shall Burn z.B. erst erarbeiten muss, springen einem die Melodien hier mitten ins Gesicht. ´The Beloved And The Hatred´, ´Goodbye´, ´Standup´, ´Senseless Fight´, ´Salvation´ oder ´My Little Secret´ sind großartige Hymnen mit positiver Power, kommende Abräumkommandos bei den Liveshows des Quintetts, rasiermesserscharfe Bomben mit ultraderben Gitarren und einem zwischen unmenschlichem Geschrei und wunderschönen Melody-Vocals wechselnden Frontmann Andy Dörner.

Der totale Hammer ist zudem die atomuhrpräzise Produktion von In-Flames-Frontmann Anders Fridén, der sich mit „The Opposite From Within" tatsächlich in die erste Liga der Knöpfchendreher katapultiert hat. Der punktgenaue Mix von Andy Sneap erledigt - wie erwartet - den Rest. Hier schwitzt man vor lauter unbändiger Energie sogar schon beim CD-Hören. Wie soll das erst in einem siedend heißen Club werden?

Und jetzt alle: „Wir wollen CALIBAN! Härter als die Taliban!"

Autor:
Boris Kaiser
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