Review

Reviews 7.0

BRIMSTONE COVEN

Brimstone Coven

Ausgabe: RH 327

Metal Blade/Sony (69:52)
Nur noch die Nachhut oder ein weiterer wichtiger Genre-Beitrag? Nun, BRIMSTONE COVEN aus West Virginia verquicken auf ihrem dritten Release (dem ersten „offiziellen“ Album) viel Doom, viel Classic Rock (ich höre hier vor allem Uriah Heep und weniger die im CD-Info erwähnten Led Zeppelin und Pink Floyd) und noch mehr Psychedelic-Gedöns zu einem unaufgeregten „Dark Occult Rock“-Sound (sie nennen das tatsächlich selbst so), der klingt, als müssten Blood Ceremony ohne Alia O´Brien auskommen, also ohne herausragenden Gesang, Orgel und Flöte. Eine Daseinsberechtigung hat der Mountain-State-Vierer trotzdem: Das sehr basisch produzierte, mit knapp 70 Minuten leider viel zu lange Album wirft zumindest eine Handvoll Highlights ab, an die man sich erinnern wird, wenn der letzte Rauch verzogen ist (´Behold, The Anunnaki´, ´Blood On The Wall´, ´The Folly Of Faust´), und fasst auf seinem ansehnlichen, wenn auch kaum ernst zu nehmenden Cover (Totenköppe, Kerzen, nackte Satansweiber mit mächtigen Möpsen) noch mal alle in den letzten Jahren lieb gewonnenen Klischees zusammen. Wenn BRIMSTONE COVEN das Eisen schmieden, solange es heiß ist, feiern wir die Feste eben, wie sie fallen.

Autor:
Boris Kaiser

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