Review

Reviews 8.0

BRANT BJORK

Tao Of The Dev

Ausgabe: RH 353

Napalm/Universal (50:40)
BRANT BJORK hat wieder mal richtig einen durchgezogen, und das höchst potente Kraut kam ganz offensichtlich aus dem tiefsten Süden. War der Vorgänger „Black Power Flower“ die Wüstenversion eines kaputten Punk-Albums, so klingt „Tao Of The Devil“ wie der verpeilte, angefuzzte Versuch, alte Südstaaten-Musik für sich fruchtbar zu machen. Der Voodoo-Texmex von ZZ Top schwingt hier gelegentlich mit, beim unsagbar coolen ´Humble Pie´ oder dem schönen Opener ´The Green Heen´, und ´Luvin´ ist ein durch die Wüste torkelnder, souliger Southern-Rocker. Das Tao predigt ja das große Einverständnis mit dem Kosmos. Lass laufen, Mann! Die Musik dieses Album ist sein akustischer Aggregatzustand. Bjork hat eine neue Stufe der Elevation erreicht und schafft es trotzdem, uns Unerleuchtete bei Laune zu halten.

Autor:
Frank Schäfer
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