Review

Reviews 6.5
Doom Metal Progressive

BRANT BJORK

Jacoozzi

Label: Heavy Psych/Cargo
Dauer: 46:54
Ausgabe: RH 384

BRANT BJORK ist mit seinen Projekten und seiner Solokarriere dermaßen beschäftigt, dass er dieses bereits 2010 eingespielte und 2013 schon mal angekündigte Album irgendwie vergessen haben muss. Wahrscheinlich hat er sich bei einer seiner Wüstenmeditationen nun wieder daran erinnert, und - schwupps! - fast eine Dekade später wird es veröffentlicht. Nicht nur wegen des zeitlichen Kontexts steht es seinem Solodebüt „Jalamanta“ recht nahe und bietet tiefenentspannten, mit LoFi-Charme knochentrocken produzierten Desert Rock, bei dem verstärkt seine Funk- und Soul-Wurzeln zum Tragen kommen. Bei den Stücken handelt es sich weniger um Songs im klassischen Sinne, sondern eher um atmosphärische Dope-Soundtracks, die mit Ausnahme von ´Do You Love Your World´ komplett instrumental gehalten sind. Dasselbe Grundthema wird jeweils nur um Nuancen variiert, wobei ich diese Reduktion speziell beim knapp achtminütigen Opener ´Can´t Outrun The Sun´ doch etwas übertrieben finde. Wenn der ehemalige Kyuss- und Fu-Manchu-Drummer kein sympathischer Hippie, sondern ein geldgeiler Marketing-Profi wäre, würde er „Jacoozzi“ als Bundle mit Lavalampe anbieten.

Autor:
Marcus Schleutermann
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