Review

Reviews 8.5

BODY COUNT

Body Count

Ausgabe: RH 61

"Hi officers, I need help coz I've got flat tires in the back. Da you think that you guys can help us out", fragt Ice-T im Intro zu seiner ersten Metalplatte mit der Band Body Count. Einer der Cops antwortet: "That's not my job, motherfuckers. It's not my job to help you out." Fragt der Hilfsbedürftige wieder: "Well, what's your job?" Sagt der Cop: "Right now my job is eating these donuts, motherfucking assholes!" Dann macht's bumm, der Cop liegt flach, und Ice-T setzt ein mit "Motherfuckers, Body Count is in the house..." Gangster-Ice-T erklärt euch motherfucking motherfuckers, wie das läuft in South Central L.A., und das mit einer gut rollenden Mischung aus 70er-Hardrock (Led Zep- und Nugent-Riffs) und derbem Speed. Selbst 'ne Ballade ist am Start. Für Fans von böse dreinschauenden Frickelheinibands ist diese Platte sicherlich motherfucking shit, für alle anderen ist dieses Stück in Vinyl gegossener smarter Straßenköter-Education der richtige Antrieb, um durch die Verkehrskontrolle am Ende eines deftigen Wochenendes zu kommen. Stories aus dem richtigen Leben ("there are more young black men in jail than in college"), Streetrock, wie er gerne von gefönten Make-up-Fressen gespielt/erzählt werden würde. Cops, paßt auf, denn Body Count ist nun auch in my House... 8,5 Punkte.

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