Review

Reviews 8.0

BLOODY HAMMERS

Spiritual Relics

Ausgabe: RH 317

Soulseller/Soulfood (40:05)

Die okkulte Anmutung des Covers weist im Zusammenspiel mit dem Seventies-infizierten Hardrock zunächst in die derzeit populäre Retro-Ecke. Doch so ganz kommt das nicht hin, denn BLOODY HAMMERS gehen im Folgenden riffmäßig deutlich fetter zu Werke, zitieren die unvermeidlichen NOLA-Bands (C.O.C. und Kumpanei) ebenso wie Black Sabbath, Trouble und die psychedelischen Drogenschwaden eines Roky Erickson. So weit ist das schon mal ganz schön gut. Nun steht und fällt Rockmusik ja nicht zuletzt mit dem Gesang, doch auch hier liefern BLOODY HAMMERS souverän. Sänger/Bassist Anders Manga weiß, wie eine Hookline geht, und verfügt zudem über eine zwar nicht sensationelle, aber angenehme Stimme. Heraus kommt eine ungemein lässig rockende, abwechslungsreiche Scheibe, die auch produktionstechnisch in Ordnung geht und bisher mit jedem Durchlauf besser wird. Diese Band gilt es im Auge zu behalten.

Autor:
Wolf-Rüdiger Mühlmann
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