Review

Reviews 7.5

BLOODY HAMMERS

Lovely Sort Of Death

Ausgabe: RH 351

Napalm/Universal (47:07)
Wer als Satansrocker aus einem Landstrich namens Transylvania County kommt, hat natürlich schon mal ein paar Sympathiepunkte sicher. Der US-Amerikaner Anders Manga hat seine BLOODY HAMMERS, die eigentlich nur aus ihm und Tastendame Devallia bestehen, 2012 auf dem Höhepunkt der Okkult-Rock-Retrowelle ins Leben gerufen. Früher hat Anders mal irgendwas mit Wave gemacht, was man dem bereits vierten Hammers-Album deutlicher anmerkt als den Vorgängern, arg viel Keyboard-Auslegeware und hallsatte Vocals wabern sich hier breit und laden zum Slow-Schunkeln ein. Diese Neo-Goth-Untertöne lassen die Sache im Verbund mit dem immer schon eher schlichten Songwriting der Hammers ein wenig hüftlahm erscheinen. Das böse Kinderlied ´The Reaper Comes´ und die Sarglieger-Hymne ´Infinite Gaze To The Sun´ sind aber gut genug für die kleine schwarze Messe zwischendurch, und ´Shadow Out Of Time´ taugt als Soundtrack für den nächsten Mystery-„Tatort“.

Autor: Thorsten Dörting

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