Review

Reviews 7.0
Doom Metal

BLACK VULPINE

Veil Nebula

Label: Moment Of Collapse/Broken Silence
Dauer: 63:39
Ausgabe: RH 384

Zwei blasse, schmale Frauen, beide mit einer sehr groß wirkenden Les Paul vorm Bauch, donnern stoisch, fast unbeweglich ihre Stoner-Riffs raus, dahinter zwei Kerle, die sich anstrengen müssen. Ein hübscher Film, eine kurzweilige Stunde - neulich in der rührigen Braunschweiger Indie-Absteige Nexus. Dieser Kontrast zwischen Tiefdruck, Krach, wohldosierter Anstrengung auf der einen und fast schon mädchenhafter Fragilität auf der anderen Seite ist ihr Alleinstellungsmerkmal, das auch das zweite Album der Dortmunder BLACK VULPINE dominiert. Die vier lassen es krachen, im unteren Drehzahlbereich meistens, aber nicht lethargisch, und darüber säuselt die alraunenhafte Sarah Voß ihre introspektiven Lyrics. Ohne die Bilder wird das Album aber irgendwann anstrengend, elf Tracks, fast alle länger als fünf Minuten, sind ein paar zu viel.

Autor:
Frank Schäfer
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