Review

Reviews 7.5
Death Metal Doom Metal

BLACK OATH

Behold The Abyss

Label: High Roller/Soulfood
Dauer: 41:25
Ausgabe: RH 379

Beim melancholischen Opener und Titelsong des vierten BLACK OATH-Albums denkt man reflexartig an Solitude Aeturnus. Die 2006 gegründeten Italiener haben sich wie ihre großen Vorbilder aus Texas dem Epic Doom verschrieben und machen ihre Sache auf „Behold The Abyss“ ausgesprochen gut. Der Gesang des Frontmanns/Gitarristen A.Th. ist glockenklar, aber nicht zu dünn, und seine Melodieführung geht sofort unter die Haut. BLACK OATH atmen sehr viel Düsternis, die oft auflockernden Akustikgitarren bringen Atmosphäre in den Sound, und über all dem steht diese melodiebesessene Stimme. Bei ´Once Death Sang´ kommt auch eine angenehme weibliche Stimme zum Einsatz, was eine gewisse Nähe zu den frühen Anathema heraufbeschwört. Mit dem wunderschönen Abschlusssong ´Everlasting Darkness´ spielen BLACK OATH nochmals all ihre Trümpfe aus und finden somit völlig zu Recht ihr Plätzchen zwischen Procession, Forsaken, While Heaven Wept und eben Solitude Aeturnus, auch wenn das eine oder andere härtere Riff der Band sicherlich gut zu Gesicht gestanden hätte.

Autor:
Patrick Schmidt

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