Review

Reviews 3.0

BETHLEHEM

Hexakosioihexekontahexaphobia

Ausgabe: RH 330

Prophecy/Soulfood (63:08)
Typisch BETHLEHEM: „Hexakosio...“ ist bizarr. Texte, von denen nur ihr Verfasser Jürgen Bartsch weiß, was sie bedeuten. Klangexperimente zwischen Neuer Deutscher Härte, Rock, Gothic und Black Metal. Wie alle Alben seit der Abkehr vom vertonten Wahnsinn der frühen Jahre wirkt auch „Hexakosio…“ wie die kreative Spielwiese von Bandkopf Bartsch, der alles in die Songs packt, was ihm seit dem letzten regulären Studioalbum „Mein Weg“ (2004) eingefallen ist. Das ist absurd abwechslungsreich und allein deswegen nur für eine kleine Zielgruppe geeignet. Wer hat schon gleichzeitig Lust auf Black Metal und Unheilig-Gejammer? Problematisch ist auch, dass viel Müll dabei ist. Bei BETHLEHEM scheint jeder Einfall ein guter Einfall zu sein, der unbedingt aufs Album muss. Was die Band genial findet, wirkt auf den Hörer eher selbstverliebt und nervig. Der Albumtitel bezeichnet übrigens die Angst vor der Zahl 666. Hauptsache anders.

Autor:
Carl Philipp Walter
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