Review

Reviews 8.0

BETHLEHEM

Dictius Te Necare

Ausgabe: RH 112

Neenee, Kai, so kann man das nicht stehenlassen! Zugegebenermaßen klingt dieses zweite BETHLEHEM-Album bei oberflächlichem Anhören mehr als krank und vielleicht auch konfus - aber wenn man sich 'Dictius Te Necare' über Kopfhörer einfährt, kann man erstens die Sache mit den Nachbarn abhaken und wird zweitens feststellen, daß BETHLEHEM um absolute Eigenständigkeit bemüht sind. Das fängt beim genial-morbiden Bandnamen an (der seine Wirkung im Gegensatz zu plumpen 'Schockern' wie Rotting Christ & Co. schleichend, aber umso nachhaltiger entfaltet) und hört bei den in der Tat wahnsinnigen, aber äußerst originellen und vielseitigen Vocals auf. Dazu pechschwarzer, am ehesten noch von alten Saint Vitus-Doomklassikern inspirierter Metal, der sich meilenweit von den gängigen Klischees abhebt. Mich persönlich hat diese Scheibe fasziniert, auch wenn sie alles andere als leichtverdaulich ist.

Autor:
Götz Kühnemund
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