Review

Reviews 7.5

BEOWÜLF

Un-Sentimental

Ausgabe: RH 85

Das fängt ja gut an! In bester alter G.B.H.-Manier prescht der Opener "Cast Away" los, und genauso unbekümmert und frisch rocken sich BEOWÜLF auch durch das restliche Material ihres wahrlich nicht sentimentalen, bärenstarken neuen Albums. Mal flott ("Victim Of Riches", "Special One"), dann wieder groovy ("Un-Sentimental", "P.O.W. (Pissed Off White Boy)") und hin und wieder mit Grunge-Einlagen versehen ("Articles") wird die musikalische Chose stets beherzt und kompetent an den Mann/die Frau gebracht. Etwas ruhiger geht's beim ohrwurmtauglichen "Said A Prayer" und dem abwechselnd noisig-melodiösen "Last Days" zur Sache, das den Höhepunkt dieser ungemein kurzweiligen Scheibe darstellt. Ein gelungenes Werk, das Funk, Alternative und Hardcore-Freaks gleichermaßen zusagen dürfte. Mehr gibt' dazu eigentlich nicht anzumerken, außer vielleicht, daß das BEOWÜLF-Debüt "Tonight" anno '86 von keinem Geringeren als Mike Muir produziert und auf dessen Label Suicidal Records veröffentlicht wurde.

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