Review

Reviews 9.0

BEHEMOTH

Ezkaton

Ausgabe: RH 261

Regain/Soulfood (27:56)

BEHEMOTH veröffentlichen ja gerne EPs mit verschiedenen Cover- und Liveversionen. Wie schon auf dem letzten Album „At The Arena Ov Aion - Live Apostasy" wurden ´Decade Ov Therion´ und das mittlerweile fast vollends zur Technical-Death-Nummer verkommene, anno 1995 noch sehr eigensinnige (weil um Flamenco-Gitarren bereicherte) Black-Metal-Stück ´From The Pagan Vastlands´ als Livetracks untergebracht. Auch ´Chant For Eschaton 2000´ wurde unter dem Titel ´Chant For Ezkaton 2000 E.V.´ neu aufgelegt, leicht abgeändert und in zweifacher Ausführung (je als Live- und Studio-Aufnahme) aufgenommen. Die Qualität ist in jeglicher Hinsicht einwandfrei.

Beeindruckend sind auch immer BEHEMOTHs Coverversionen. Nach Danzig, Nine Inch Nails, Venom, Hellhammer, Mayhem, Nefilim Sarcófago, David Bowie, Morbid Angel und Turbonegro haben sich die drei Polen nun bei den Ramones bedient: ´I´m Not Jesus´ changiert zwischen räudigem Punkrock und aggressiv-plakativ rausgeschmetterten Growls. Weniger umgekrempelt wurde das 20 Jahre alte ´Jáma Pekel´ der Black-Thrasher Master´s Hammer. ´Qadosh´ ist das einzige wirklich neue Stück - und mit ballernden Drums, kriegerischen Growls, rockigen Einschüben und technischen Soli typisch für neuere BEHEMOTH.

Autor:
Marianne Frenschkowski
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