Review

Reviews 7.5

BATTLE BEAST

Unholy Savior

Ausgabe: RH 332

Nuclear Blast/Warner (44:47)
Eines gleich vorweg: BATTLE BEAST werden, da bin ich mir sicher, auch mit ihrem dritten Studioalbum polarisieren. Das liegt zum einen am unverändert massiven Einsatz von Keyboards, zum anderen aber auch daran, dass manche Leute schlichtweg dichtmachen, sobald sie Metal mit Frauengesang hören. Weil: Is´ ja alles Kitsch und so. Befreit man sich von solchen Scheuklappen, kommt man allerdings kaum umhin, die Leistung der sechs Finnen zumindest wohlwollend zur Kenntnis zu nehmen. BATTLE BEAST (und allen voran Hauptsongwriter Anton Kabanen) beweisen auf „Unholy Savior“ erneut ein untrügliches Gespür für starke Melodien und einprägsame Refrains, Frontfrau Noora Louhimo liefert die beste Gesangsleistung ihrer bisherigen Karriere ab, und sogar der Sound klingt weniger gewollt und mehr gekonnt als noch auf dem selbstbetitelten Album aus dem vergangenen Jahr. Einziges Manko ist aus meiner Sicht der im Vergleich zu den Vorgängern leicht gesteigerte Anteil an Balladen (´Sea Of Dreams´, ´Angel Cry´) und experimentelleren Stücken (´Touch In The Night´), die dem Gesamtwerk ein wenig die Wucht nehmen. Denn im Grunde genommen sind BATTLE BEAST immer dann am besten, wenn sie richtig Gas geben.

Autor:
Jens Peters
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