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BARBARIÖN

Ram The World

Ausgabe: RH 317

DEMO DES MONATS

(44:16)

Live sind die Australier BARBARIÖN, wie man kürzlich in ausgesuchten Clubs beobachten konnte, eine bizarre Mischung aus Gwar und Manowar in Anfangstagen, wobei die sieben Unerschrockenen eine Menge Humor beweisen. Eingängige Gassenhauer wie ´Man Of Men´, ´Cocaine Maiden´, ´Metalman´ oder ´Sons Of War´ klingen zwar „ernst“ und wirken trotz der bis ins Letzte ausgereizten Klischees nicht allzu karnevalesk und albern, sind aber mit einem deutlichen Augenzwinkern zu verstehen. Live wird das nach wenigen Sekunden klar, weil die Band ihre Posen gnadenlos überzieht, auf CD muss man etwas genauer hinhören. Ist aber im Endeffekt auch völlig wurscht, denn die acht Songs dieses in Eigenregie produzierten Albums sind auch unabhängig von ihrer humorigen Attitüde absolut hörenswert. Gwar kann man sich eigentlich nur live reinziehen, BARBARIÖN aber jederzeit auch zu Hause vor der Anlage. Gute Hooks, eingängige Riffs, ein paar Maiden-Harmonien, viel True-Metal-Gedöns, ein bisschen Aussie-Rock´n´Roll... Die von Down Under aus avisierte Zielgruppe reicht dabei von Bruder Cle und ähnlich Verstrahlten bis hin zur Akademiker-Crew um Dr. Dr. Kaiser. Das allein beweist ja schon höchsten Anspruch.

„Ram The World“ (professionelle CD mit Booklet und Jewelcase) gibt´s bei www.barbarion.net.

Autor:
Götz Kühnemund

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