Review

Reviews 8.5

BAL-SAGOTH

Starfire Burning Upon The Ice-Veiled Throne Of Ultima Thule

Ausgabe: RH 121

Donnerwetter, da haben die englischen Düstermetaller, die man zu den ganz größten Hoffnungen (wie wär's mit "äußert besten Newcomern" oder "erstaunlich klassesten Emporkömmlingen"? - Red.) der Insel zählen darf, ein verdammt gewaltiges Werk abgeliefert. Von der ersten bis zur letzten Minute brennen sie ein Feuerwerk aus monumentalen Orchesterklängen und rasantem, schwarzmetallisch beeinflußtem Metal ab, das begeistert. In jedem der Songs ist viel los - fast schon zu viel, um nicht den Faden zu verlieren, denn die bombastischen Arrangements, die sich mit denen der letzten Therion-Scheibe vergleichen lassen, haben es in sich. In raschem Wechsel lösen sich schnelle Gitarrenläufe und wummernde Keyboard-Soundcollagen ab, die viel Pathos haben und die heimische Bude streckenweise in einen Konzertsaal verwandeln. Man muß die Anlage nur laut genug aufdrehen. Doch zu den Lyrics der Briten würde auch gar kein anderer Sound passen, schließlich haben die Herrschaften aus Sheffield sämtliche Texte den Werken Byrons entnommen. Und passend zur Musik ist auch das zwar etwas klischeehafte, aber geile Cover-Artwork ausgefallen, für das kein Geringerer als Motörhead-Zeichner Petagno verantwortlich zeichnet.

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