Review

Reviews 8.0
Death Metal

BAEST

Venenum

Label: Century Media/Sony
Dauer: 43:55
Erscheinungsdatum: 13.09.2019
Ausgabe: RH 388

Schenkt man den zahlreichen Presseinfos und Meldungen Glauben, sind BAEST mittlerweile Dänemarks Death-Metal-Band Nummer eins und haben Illdisposed den Rang abgelaufen. Was zeichnet den verrückten Haufen aus Aarhus aus? Zum einen der immense Spaß, den die Jungs in den Backen haben, dann die Unbekümmertheit, mit der sie mal den schwedischen Death Metal aufleben lassen, um im nächsten Moment Death und Chuck Schuldiner zu huldigen, und ganz hinten auf dem Album gibt´s dann noch ein Bolt-Thrower-Cover (´No Guts No Glory´). Was gefällt, wird gemacht. Scheiß auf Originalität, BAEST wollen ihren Idolen Tribut zollen, und das machen sie ausgesprochen gut. Die Morbid-Angel-Verbeugung ´Gula´ walzt ähnlich stark aus den Boxen wie der Chuck-Schuldiner-Kniefall ´As Above So Below´, wo man die „Leprosy“/„Spiritual Healing“-Phase von Death unverfroren aufgreift. Dazwischen gibt´s schön fetten Death Metal, meist groovig und schwedisch inspiriert, aber auch immer mal wieder rasant anziehend im Tempo und top produziert. Ganz heißer Scheiß!

Autor:
Patrick Schmidt
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