Review

Reviews 9.0

BACKYARD BABIES

Stockholm Syndrome

Ausgabe: RH 202

(37:36)

Die BACKYARD BABIES machen genau da weiter, wo sie mit „Making Enemies Is Good“ aufgehört haben. Mit einem kleinen, aber entscheidenden Unterschied: Auf „Making Enemies Is Good“ scheiterten die Schweden an dem selbst auferlegten Druck, unbedingt den großen Durchbruch schaffen zu wollen. Um mit ihrem dritten Album der alten Musikbusinessregel (make it - or break it) gerecht zu werden, schraubte man im Studio zu lange an dem Album, was letztendlich dazu führte, dass man die zum überwiegenden Teil sehr guten Songs ihrer Natürlichkeit und Energie beraubte.

Auch wenn man auf „Stockholm Syndrome“ nicht zur rohen Energie des totalen Überfliegers „Total 13“ zurückkehrt, kommt alles wieder eine deutliche Stufe energischer und erdiger rüber. Social Distortion grüßen wieder wesentlich öfter, und auch aus ihrer Vorliebe zum Hard- und Sleaze Rock der 80er macht die Band keinen Hehl. Gepaart mit dem Faible für den Punk und der fetten Produktion von Joe Barresi (u.a. Kyuss, Queens Of The Stone Age, Rancid) ergibt das alles in allem ein saustarkes Stück Rock´n´Roll, das jeden Anhänger der Skandinavier mehr als zufrieden stellen wird. Lediglich ein paar Feedbacks und einige beherzte Tritte aufs Gaspedal mehr, und man hätte fast das Niveau von „Total 13“ erreicht, das man so nur um Haaresbreite verfehlt. Verdammt geil!

Autor:
Andreas Himmelstein
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