Review

Reviews 9.0

ATREYU

The Curse

Ausgabe: RH 207

(43:20)

Jede Wette: Wenn diese Kalifornier einen besser zu merkenden Bandnamen hätten, würden sie zu den ganz Großen zählen. Was sich bereits auf dem Vorgänger „Suicide Notes And Butterfly Kisses" abzeichnete: Diese Energiebündel wollen ganz nach oben. Mit „The Curse" ledern sie uns ein buntes Metal/Emocore-Potpourri um die Ohren. Hier gibt es Eisen satt mit Maiden-Grinsen, hier regiert der pure Hatebreed-Hass, hier wird in bester Shai-Hulud-Manier gewettert. Aber richtig groß sind ATREYU, wenn sie melodisch und pfeilschnell sind, wenn Sänger und Drummer Refrains für die Ewigkeit im Duett schmettern. Das Faible der Band für knackige Tempowechsel und frische, unverbrauchte Arrangements macht sie zur Perle schlechthin. Mit ´You Eclipsed By Me´, ´The Crimson´ und ´Demonology Heartache´ gibt es zudem hitverdächtige Überflieger.

ATREYU vereinen nahezu drei komplette Genres auf einer einzigen Scheibe. Und zu keinem Moment kommen einem hier Zweifel, dass es diesen Burschen nicht ernst mit ihrer Mission wäre. Jetzt aber schleunigst den Arsch nach Europa schwingen!

Autor:
Volkmar Weber
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