Review

Reviews 8.0

ATREYU

Lead Sails Paper Anchor

Ausgabe: RH 245

(40:41)

Wer versucht, sich mit jedem Album neu zu erfinden - so wie ATREYU -, spielt mit dem Feuer. Andererseits genießt die Combo aus Orange County spätestens seit ihrem Zweitwerk „The Curse" Kultstatus in der Metalcore- und Emo-Szene. Von daher kann sich das Quintett Experimente in Form rappiger Passagen (´Honor´, ´Can´t Happen Here´), den Einsatz genreuntypischer Instrumente (Lauten, Trompeten, Streicher, Klavier) in den locker-flockig swingenden Nummern ´Falling Down´ und ´Blow´ und noch melodischere Vocals problemlos leisten. Sprich: Die Band um das Gesangsduo Alex Varkatzas und Brandon Saller (dr.) rockt auf ihrem vierten Langeisen mehr denn je, und mit Ohrwürmern wie den getragenen Melody-Hymnen ´Lose It´ und ´Can´t Happen Here´ sowie dem flotten ´Two Become One´ sind ATREYU längst auch ein Thema für das Millionenpublikum von System Of A Down bis Disturbed.

Autor:
Buffo Schnädelbach
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