Review

Reviews 7.0

AT THE GATES

Slaughter Of The Soul

Ausgabe: RH 101

Ich muß zugeben, daß die neue AT THE GATES-Langrille bei mir ernsthafte Zweifel an der Echtheit des Materials auf dem Promo-Tape hervorrief und mir Bandnamen wie Desultory oder Dismember durch den Kopf gingen. Für mich waren die Herrschaften aus Göteborg bisher immer der Inbegriff des genialen, hektischen und breakverliebten Elchtodes, der viele Death- und Black Metal-Combos inspiriert hat. Doch Kollege Albrecht zerstreute meine Zweifel, indem er mir die Kurskorrektur der Mannen um Sänger und Sprachrohr Tomas Lindberg bestätigte. Schweden-Death-Puristen kommen mit diesem Album voll auf ihre Kosten, denn neun der elf Songs, das Instrumental 'Into The Dead Sky' und das Keyboard-Outro 'The Flames Of The End' mal außen vor gelassen, knallen, was das Zeug hält, und machen viel Spaß. Die Melodiebögen haben Gassenhauerqualitäten, die Riffs sind straight forward und nicht frickelig, und der Sound hat Sunlight-Power. Live dürfte das neue Material killen, bis die Nackenmuskeln das Handtuch werfen. Eigentlich ist ,,Slaughter Of The Soul'' eine Klasse-CD, doch für mich hat sie zwei Mankos. Erstens ist sie mit nicht mal 35 Minuten Spielzeit viel zu kurz (was man ja noch entschuldigen kann), und zweitens werden AT THE GATES mit oben genannten Bands und den vielen Early-Entombed-Clones austauschbar. Aufgrund dieser Gesichtslosigkeit sind nicht mehr als sieben Zähler drin.

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