Review

Reviews 8.0

ARCHITECTS OF CHAOZ

The League Of Shadows

Ausgabe: RH 337

Metalville/Rough Trade (55:10)
Wenn laut Label-Info einige Leute der Meinung sind, dass „The League Of Shadows“ das beste Iron-Maiden-Album seit 1988 sei, dann ist das natürlich hanebüchener Unfug, denn an das Masterpiece „Seventh Son Of A Seventh Son“ kommen ARCHITECTS OF CHAOZ beim besten Willen nicht heran. (Hö? - Red.) Wollen sie aber auch gar nicht, denn der musikalische Ansatz ist ein gänzlich anderer. Wir erinnern uns: Bei ARCHITECTS OF CHAOZ handelt es sich um das Joint Venture der deutschen Band The Phantomz mit dem ehemaligen Maiden-Fronter Paul Di´Anno am Mikro, das auf seinem Debüt stilistisch auf eine packende Mischung aus Power Metal samt knackiger Pantera-Referenzen und Elementen der NWOBHM setzt. Allen Exzessen der Vergangenheit zum Trotz klingt Di´Anno erstaunlich souverän, zeigt bei dem an ´Remember Tomorrow´ erinnernden ´Switched Off (Released)´ seine gesamte stimmliche Bandbreite und erinnert bei einer Dampframme wie ´Dead Eyes´ gar an eine Light-Version von Udo Dirkschneider. „The League Of Shadows“ ist ein exzellent produziertes, eigenständig klingendes Metal-Album, das seine Fans finden wird.

Autor:
Thomas Kupfer

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