Review

Reviews 7.0
Alternative

APRIL ART

Rise & Fall

Label: Artist Station/Soulfood
Dauer: 40:13
Ausgabe: RH 384

Ein bisschen erinnert „Rise & Fall“, das Debütalbum der Newcomer APRIL ART, an eine Zeitreise zurück zur Jahrtausend-Wende, als der Female-fronted-Alternative-Rock seine Hochzeit hatte. Guano Apes und Die Happy lassen grüßen, wenn Frontdame Lisa energiegeladen, druckvoll und emotional zugleich mit rauer Stimme zu einer blitzsauber produzierten Instrumental-Fraktion ins Mikro singt und brüllt. Zwar klingt das Quartett aus Hessen nicht ganz so Neunziger- und Frühnuller-lastig wie die genannten Referenz-Acts, sondern eine ganze Spur zeitgemäßer, doch Produzent Fabio Trentini (u.a. Guano Apes, Donots, H-Blockx) hat eindeutig einen dezenten Retro-Alternative-Touch, garniert mit ein paar US-Nu-Metal-Referenzen, hinterlassen. Mit ´Not Fair´, ´Life In The Fast Lane´ und ´From The Inside´ hat das Quartett auch ein paar Mini-Ohrwürmer im Gepäck; durchschlagskräftig genug, um APRIL ART so richtig nach vorne zu bringen, sind sie allerdings nicht. Was (noch) fehlt, ist ein richtiger Gassenhauer.

Autor:
Conny Schiffbauer
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