Review

Reviews 8.0

ANNIHILATOR

Metal

Ausgabe: RH 240

Steamhammer/SPV (55:03)

Obwohl ANNIHILATOR beständig Qualitätsware abliefern, habe ich die Band nach „King Of The Kill“ (´94) nicht mehr wirklich intensiv verfolgt. Die stellenweise „modernen“ Gitarrensounds empfand ich als „Alice In Hell“-Fan als eher störend, und das immer straighter werdende Songwriting war auch nicht immer das Gelbe vom Ei. Auf „Metal“ ist ANNIHILATOR-Kopf Jeff Waters nun eine gute Mischung aus sämtlichen Band-Trademarks gelungen: Anklänge an die ganz frühen, großartigen, Break-lastigeren Alben sind in Hülle und Fülle vorhanden, und Thrasher wie Albrecht, die eher die jüngeren Werke favorisieren, kommen ebenso auf ihre Kosten. Und um nicht einfach nur ein weiteres gutes ANNIHILATOR-Album zusammenzuschrauben, hat Jeff alle zehn Songs mit verschiedenen Gastmusikern (von u.a. Nevermore, Anvil, Arch Enemy, Children Of Bodom, Trivium, In Flames oder Danko Jones) veredelt, was man mal mehr (Anvil, Danko Jones), mal weniger (Trivium, In Flames) hört.

Neben den Highlights ´Couple Suicide´ (Hit!) und ´Operation Annihilation´ (von Jeff selbst gesungen) fällt eigentlich nur das viel zu stark an Black Sabbaths ´Children Of The Grave´ „angelehnte“ ´Detonation´ negativ aus dem Rahmen. Der große Rest ist schlicht und einfach sehr gut.

Autor:
Götz Kühnemund

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