Review

Reviews 9.0

ANNIHILATOR

Alice In Hell

Ausgabe: RH 31

Das Speed-Debüt des Jahres kommt aus dem Hause Roadrunner. Kopf von ANNIHILATOR ist ein gewisser Jeff Waters, der hier - als wäre es das Einfachste der Welt - ein Nackenbrecher-Riff nach dem anderen aus dem Ärmel schüttelt. Noch genialer sind allerdings die originellen, noch nie zuvor gehörten Breaks bei Songs wie 'Alison Hell' oder 'WT.Y.D.', die mich in totale Begeisterung versetzt haben. Die Gitarrenarbeit ist einfach erstklassig, aber auch Drums und Bass wirken einfach ideenreicher als bei anderen Speedbands. Es spricht für die Kanadier, die Platte nach einem klassischen Akustikintro mit einem knallharten Midtemposong wie 'Alison Hell' zu eröffnen und erst dann aufs Gaspedal zu treten. Das Songmaterial ist durchweg gut und enthält mindestens fünf Superkracher, die zum Teil Klassikerambitionen haben. Tut euch den Gefallen und holt euch statt der neuen Dark Angel "Alice In Hell" - eine Platte, die, wäre sie vor fünf Jahren erschienen, heute den Stellenwert von Metallicas "Kill 'Em All" hätte. (9)

Autor:
Holger Stratmann

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