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ANGEL WITCH

Angel Witch

Dieses Album wächst und wächst und wächst... und macht lebenslang süchtig! Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, als ich diese Scheibe (die ich wegen des tollen Coverartworks und des allgemein bekannten Ohrwurms ´Angel Witch´ gekauft hatte) zum ersten Mal auf meinen Plattenteller legte: Ich war regelrecht enttäuscht, weil ich erwartet hatte, dass jeder Song des Albums so schnell ins Ohr gehen würde wie das genannte Titelstück, eine der bekanntesten NWOBHM-Hymnen überhaupt. Stattdessen musste sich der Hörer durch ein überraschend düsteres, nur mäßig eingängiges, deutlich Black Sabbath-beeinflusstes Album „quälen“, das aber im Nachhinein als eines der langlebigsten und gleichzeitig authentischsten Dokumente seiner Zeit gilt.

Kevin Heybournes zunächst unspektakulärer, aber nichtsdestotrotz charakteristischer Gesang passte perfekt zu den genialen Riffs der Band, die Anfang der Achtziger noch in einem Atemzug mit Iron Maiden, Samson und Def Leppard genannt wurde. Obwohl ANGEL WITCH in der klassischen Trio-Besetzung antraten, hatten sie einen ungeheuer druckvollen und voluminösen Sound, der auch heute noch von vielen Fans als das Nonplusultra in puncto „melodische Härte“ angesehen wird.

„Angel Witch“ gehört zu jener Gattung von Alben, die man auch 20 Jahre nach Erscheinen noch regelmäßig auflegt.

Autor:
Götz Kühnemund
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