Review

Reviews 8.5

AMPLIFIER

Echo Street

Ausgabe: RH 311

Kscope/Edel (60:51)

Für den megapompösen Vorgänger „The Octopus“ brauchten AMPLIFIER vier Jahre, für „Echo Street“ gerade mal 60 Tage. Die Songs sind deutlich entschlackt, aufs Wesentliche reduziert, frei von ausufernden Instrumental-Passagen und allzu komplexen Klangmontagen, aber dennoch alles andere als hastig arrangierte Schnellschüsse. Die für AMPLIFIER typische erhabene Sci-Fi-Magie ist immer noch in voller Intensität vorhanden, die Kompositionen wurden sorgfältig konzipiert und extrem feinfühlig in ihre finale Form gegossen. Mit hypnotisch-düsterem Ambient-Prog-Anstrich groovt der Manchester-Vierer durch gesangsorientiertere Mini-Epen, die diesmal weniger an harte Porcupine Tree und dafür stärker an Pink Floyd auf dem Space-Rock-Trip erinnern. Das Ende von ´Extra Vehicular´ könnte nahtlos in ´Brain Damage´ übergehen, ´Mary Rose´ ein exzellenter „A Saucerful Of Secrets“-Outtake sein, und auch mit dem Rest des Albums präsentieren sich Sel Balamir & Co. so inspiriert und fokussiert wie seit dem fabelhaften Debütalbum nicht mehr.

Autor:
Michael Rensen
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