Review

Reviews 9.0
Death Metal Hard Rock

AMORPHIS

Halo

Label: Atomic Fire/Warner
Dauer: 55:42
Erscheinungsdatum: 11.02.22
Ausgabe: RH 416

Eines vorweg: Dieses Album solltet ihr euch unbedingt am Stück und mehrfach anhören, damit es sich richtig entfalten kann. Nicht etwa, weil es so schwer zugänglich wäre, sondern weil es einfach unglaublich viel zu entdecken gibt - aber das ist man von AMORPHIS eigentlich auch nicht anders gewohnt. „Halo“ wird nicht nur auf dem Coverartwork von Gegensätzen bestimmt, auch musikalisch erklingen unheilvolle Growls neben kristallklarem Gesang, melodisch-folkige Überflieger an der Seite von richtig harten Brettern, Melancholie neben vertonter Wut - und das alles nicht selten im selben Track. „Halo“ steht seinem Vorgänger „Queen Of Time“ in nichts nach und schlägt trotz vieler Markenzeichen und Melodielastigkeit eine etwas andere, insgesamt härtere Richtung ein. Ein Spagat, dessen Gelingen viele Bands sich nur wünschen können, der für die facettenreichen Finnen und Ausnahme-Produzent Jens Bogren aber offenbar ein Leichtes ist.

Autor:
Alexandra Michels

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