Review

Reviews 8.0

AMORAL

Fallen Leaves & Dead Sparrows

Ausgabe: RH 324

G-Records/Rough Trade (55:09)

AMORAL sind eine dieser Bands, für die man fast die volle Palette unserer Stilrichtungs-Icons einsetzen müsste. Denn AMORAL sind alles, nur nicht gewöhnlich. Bei den Finnen weißt du nie, was dich im nächsten Moment erwartet. Geradezu exemplarisch hierfür ist der Song ´If Not Here, Where?´, der mit einem ganz sanften Akustikpart startet, sich dann in ein Progressive-Monster verwandelt, dessen Energie sich hinten raus in purer Black-Metal-Raserei entlädt. Da steht eine entspannte Rock-Nummer wie ´Blueprints´ neben einem giftigen Modern-Metal-Kracher wie ´No Familiar Faces´. Spannend sind auch ´Prolong A Stay´ (Dream Theater kuscheln mit Opeth), die kraftvolle Ballade ´See This Through´ und das brillante „Wir zeigen jetzt, was wir können“-Instrumental ´The Storm Arrives´. Dazu die einzigartigen Vocals von Ausnahmesänger Ari Koivunen. AMORAL überzeugen einmal mehr mit einer sehr eigenständigen Scheibe, werden aber auch diesmal Schwierigkeiten haben, eine geeignete Zielgruppe zu finden. Was jammerschade ist.

Autor:
Frank Albrecht
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