Review

Reviews 9.0

AMON AMARTH

With Oden On Our Side

Ausgabe: RH 233

(42:42)

Beim Barte von Odin, mein Thorshammer schwenkt aus! Jetzt haben AMON AMARTH aber wirklich einen Oberkracher losgelassen!

Es ist ja nun keineswegs so, dass die letzten Longplayer der schwedischen Wikingerhorde schwach gewesen wären. Aber zumindest beim direkten Vorgänger „Fate Of Norns“ stellten sich erste Abnutzungserscheinungen ein. Doch davon ist auf „WIth Oden On Our Side“ nichts mehr zu spüren. Aber was unterscheidet jetzt diese Platte von früheren Werken?

Da wäre zum einen die um Längen bessere Produktion. Es hat sich für AMON AMARTH auf jeden Fall ausgezahlt, mit einem externen Tonmeister zu arbeiten, denn der Sound ist zu jeder Zeit druckvoll und gleichzeitig transparent. Zum anderen ist da das durchgängig allerhöchste Niveau im Songwriting. Kein einziger Song fällt ab, dagegen gibt es zum Beispiel mit ´Asator´, ´Gods Of War Arise´ (erinnert an ´Death In Fire´), dem mega-eingängigen ´Hermod´s Ride To Hel´ (Joey DeMaio würden dafür sterben, wenn ihm mal wieder ein solches Riff einfallen würde) oder dem hymnenhaften ´Prediction Of Warfare´ gleich mehrere potenzielle Hit-Kandidaten.

Und letztendlich wagen AMON AMARTH auch mal einige Diversifikationen in ihrem Sound. (Neues Wörterbuch, Herr Albrecht? - Red.) Das fast schon balladeske ´Under The Northern Star´ entwickelt sich jedenfalls schon sehr bald zu einem weiteren Highlight dieser Platte, an der es grundsätzlich mal gar nix zu mäkeln gibt.

Autor:
Frank Albrecht
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