Review

Reviews 9.0

AMON AMARTH

Versus The World

Ausgabe: RH 187

(47:49)

Endlich liegt es in meinem Briefkasten, das lang erwartete neue Ungetüm der schwedischen Elchschlächter AMON AMARTH! Jau, und los geht's...

Oh Gott, schon der Opener 'Death In Fire' will mir schier die Schädeldecke spalten, erzeugt aber gleichzeitig eine wohlig-flauschige Stimmung mit seinen feinen Gitarrenleads, die aus den Boxen dröhnen. Ich bin dem totalen Wahnsinn nah! 'For The Stabwounds In Our Backs' hält dieses unglaublich hohe Level. Ein kurzes Intro, untermalt von Glockenklängen, ein stakkatoartiges Riff in den Strophen und dann diese doppelläufigen bandtypischen Leads im Refrain! Unglaublich!

Bei 'Where Silent Gods Stand Guard' wird ein wenig auf die Bremse getreten, aber schon der Titeltrack macht wieder unmissverständlich klar, mit wem wir es hier zu tun haben: ein Doublebass-Gewitter, untermalt von feinen Melodien, gekrönt von Johann Heggs kräftigem Organ, das sich nie nervig in den Vordergrund drängt, sondern sich hervorragend ins Gesamtbild dieses Hammeralbums einfügt. Beim Schlusstrack '...And Soon The World Will Cease To Be' zieht die Band schließlich noch mal alle Register ihres Könnens. Traumhaft!

Dies alles wird dargeboten in einem brillanten, klaren und transparenten, aber stets druckvollen Klangbild. Auch wenn die Band über die gesamte Spielzeit gesehen an die Traummarke doch nicht ganz herankommt, kann man "Versus The World" getrost zu den Top-Highlights des Jahres zählen. Damit haben AMON AMARTH definitiv ihr bislang reifstes und bestes Werk abgeliefert - und das will angesichts der bärenstarken Vorgänger-Alben schon was heißen.

Keine Frage: Kaufen!

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