Review

Reviews 8.0

AMON AMARTH

Twilight Of The Thunder God

Ausgabe: RH 257

Metal Blade/SPV (43:42)

Noch bevor man lange grübeln kann, ob AMON AMARTH die Klasse ihrer Vorgängeralben halten können, fegt der Titeltrack über einen hinweg, der, so viel steht fest, einer der besten AMON AMARTH-Songs aller Zeiten ist. Nach diesem fulminanten Start kann der Weekend-Warrior entspannt den Griff von der Streitaxt lockern und stattdessen den Metbecher mit einem Entspannungstrunk füllen. Seine Helden haben nicht versagt. Unbeirrbar und geradezu stoisch schaffen es die Jungs aus Stockholm, dieses Album am Leben zu halten. Abgesehen von kleinen Neuerungen (z.B. einem superben Gastauftritt von Apocalyptica in ´Live For The Kill´), muss sich der Fan hier keine Sorgen über die sogenannte „Weiterentwicklung“ seiner Band machen. AMON AMARTH klingen so, wie AMON AMARTH zu klingen haben, auch wenn die Raubeinigkeit der früheren Alben an einigen Stellen vermisst wird. Trotzdem eine Vollbedienung für die Fans - samt nordischem Götter-Pantheon, griffigen Singalong-Refrains und gekonnt in Szene gesetzten Twin-Gitarren. Vielleicht eine Spur zu sehr auf Nummer sicher, etwas zu glatt, aber unterm Strich ein sattes Album für alle Anhänger der Jungs.

Autor:
Volkmar Weber

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