Review

Reviews 8.0

AMBUSH

Desecrator

Ausgabe: RH 342

High Roller/Soulfood (40:22)
Dass AMBUSH „the real shit“, also „Heavy Metal to the core“ sind, haben sie schon mit ihrem Erstling „Firestorm“ nachdrücklich klargemacht. Da marodierte der Schweden-Fünfer kreuz und quer durch die Metal-Historie und verbeugte sich gekonnt vor klassischen Judas Priest und edelstem Teutonenstahl der Marke Accept. Auf „Desecrator“ geht die Band nun einen Schritt weiter und ergänzt ihr Repertoire um einige Schlenker in Richtung US-Rock à la Keel, Lizzy Borden, Icon oder Leatherwolf. Klingt ungewöhnlich? Ist es auch, funktioniert aber ziemlich gut, wie die astreinen Refrains von Killern wie ´Night Of The Defilers´, ´The Chain Reaction´ oder ´Rose Of The Dawn´ beweisen. Und dass man beim gut siebenminütigen Albumcloser ´The Seventh Seal´ zu absoluter Hochform aufläuft und einige Maiden-Trademark-Harmonien auffährt, die sich aber nun mal gar nicht hinter denen der Herren Murray, Smith und Gers verstecken müssen, darf durchaus als Fingerzeig verstanden werden: Auf dem aktuellen Iron-Maiden-Opus „The Book Of Souls“ würde diese Nummer mit Sicherheit zu den besten gehören.

Autor:
Thomas Kupfer

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