Review

Reviews 6.0

AMARANTHE

Massive Addictive

Ausgabe: RH 330

Spinefarm/Universal (41:02)
VÖ: bereits erschienen
Das dritte Album von AMARANTHE schließt nahtlos an die Vorgänger an. Einerseits kann die Band mit ihrer Ultra-Professionalität, der druckvollen Produktion und der bildhübschen Sängerin überzeugen, andererseits widern einen die Pop-Melodien nur so an. Das ist wie beim Angriff der Killer-Tomaten: Man erschrickt und geht intuitiv in Deckung. Nach zwölf Songs ist zum Glück Schluss. Dass die Band gleichzeitig Elemente des Melodic Death Metal (In Flames) aufgreift und im symphonischen Power Metal wildert, finde ich dagegen legitim. Es ist auch nicht zu überhören, dass sehr gute Musiker am Werke sind, die etwas von ihrem Metier verstehen. Und das schließt das ziemlich flüssige Songwriting sogar mit ein. Hätten AMARANTHE nicht die Ausstrahlung einer Hochglanz-Plastikband, könnten Lacuna Coil fast einpacken, aber die ItalienerInnen sind im direkten Vergleich einfach sympathischer und erdiger.

Autor:
Holger Stratmann
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