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ALICE IN CHAINS

Nothing Safe

Ausgabe: RH 148

Nach (viel zu) langer Funkstille melden sich ALICE IN CHAINS zurück - allerdings nicht mit einem neuen Studioalbum, sondern nur mit einer Best-of-Compilation, die um ein paar Schmankerln aufgewertet wurde. Zu diesen zählen eine Demoversion von 'We Die Young' (völlig entbehrlich, abgesehen vom schlechteren Sound identisch mit dem Original), der Hidden Track von "Dirt" namens 'Iron Gland' (ein überflüssiges Instrumentalpiece mit Tom Araya von sagenhaften 44 Sekunden Länge), der unveröffentlichte Track 'Get Born Again' (stark) sowie zwei sowohl klang- als auch spieltechnisch gutklassige Live-Mitschnitte von 'Rooster' und 'Get Me Wrong' (MTV unplugged). Zudem gibt es mit 'Man In The Box', 'Them Bones', 'Angry Chair' und 'Would?' alle wichtigen Hits der Seattle-Legende. Für diejenigen, die noch keine ALICE IN CHAINS-Scheibe im Schrank stehen haben, eine lohnende Sache - aber auch nur für die. Alle anderen sind mit dem starken Jerry Cantrell-Soloalbum, das hierzulande weitgehend unbeachtet blieb, weitaus besser bedient.

Autor:
Marcus Schleutermann
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