Review

Reviews 8.0

ALICE IN CHAINS

Alice In Chains

Ausgabe: RH 103

Daß Layne Staley und seine Endzeitmusikanten mit ihrenm dritten Album überhaupt noch aus dem Kreuz kommen, dürfte den einen oder die andere ziemlich überraschen, stehen AIC doch seit Jahren auf der Liste der akut überdosisgefährdeten Rockstars ganz weit oben. Aber AIC haben sowohl Nirvana als auch Blind Melon überlebt und liefern außerdem die eindringlichste und schaurig-schönste Suppe ab, die die sogenannte Alternative-Szene zu bieten hat. Die düster-balladesken Anfälle der Truppe sind seit "Jar Of Flies" noch experimenteller und depressiver geworden ('Shame In You', 'Nothing Song'), aber andererseits haben AIC auch ihre tonnenschweren Psychoriffs ('Brush Away', 'Again') und die süßsauren Irrenhausgesänge ('Grind') nicht vergessen. An Gänsehaut-Granaten der Marke 'Sunshine' kommen die neuen Songs zwar nicht ganz heran, aber seien wir lieber froh, daß die Weltschmerzmetaller überhaupt noch unter uns weilen

Autor:
Michael Rensen
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