Review

Reviews 8.0
Hard Rock

ALCATRAZZ

Born Innocent

Label: Silver Lining/Warner
Dauer: 58:05
Erscheinungsdatum: 31.07.2020
Ausgabe: RH 398

Leider reichte es nicht für ein richtiges Bandalbum. Mit Gary Shea, Jimmy Waldo und Graham Bonnett ist das Gründungstrio wieder dabei, und Joe Stump gibt einen Malmsteen-Impersonator, der nach Noten bezahlt wird, aber für einige der besten Songs zeichnen Gitarristen aus Bonnetts Dunstkreis verantwortlich, die dann auch gleich fleißig mitfiedeln. Der großartige Titelsong stammt etwa von Chris Impellitteri, der spritzige Radiohit ´Finn McCool´ vom japanischen Yngwie-Adepten Nozomu Waka, sogar Steve Vai hat einen seiner verhuschten Frickel-Songs beigesteuert, der mal ein bisschen „Disturbing The Peace“-Erinnerungen wachruft. Der Rest orientiert sich deutlich an „No Parole From Rock´n´Roll“, zumal die Gitarristen allesamt auf die alte Varney-Schule gegangen sind. Ein gutes Album, das trotz der vielen Gäste gar nicht so inhomogen klingt.

Autor:
Frank Schäfer
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